der übergang in eine neue ordnung

Didaktische Steuerungsmodelle werden seit Menschengedenken benutzt, um die persönlichen oder die sozialen Interessen durchzusetzen.

Die Mächtigeren, Härteren, Gröberen, Lauteren, Einflussreicheren, Gierigeren ... können sich in diesem Steuerungsparadigma ihre Vorteile ergattern und mit Hilfe der Didaktik werden diese Vorteile erhalten oder meist ausgeweitet.

Die Unterdrückten, die Weicheren, Sanfteren, Leiseren, Vorsichtigeren, ... bleiben dadurch auf der Strecke.

„Ist halt so! Selbst schuld! Ungeeignet für diese Zeit! ...“

BeraterInnen meinen: „Die Passung an sich ändernden Bedingungen ist Zeichen von Cleverness!“ Es liegt sowieso an der Person!!!

Diese „persönlichen Erfolgsmodelle“ finden in einem Umfeld statt, das die "Durchsetzungsfähigeren" bevorzugt.

Diese Steuerungsphilosophie ist auf der ganzen Welt etabliert. Die Folgen sind skrupellose Ausbeutung von Mensch und Natur, Rücksichtslosigkeit, Ökokatastrophen, Kriege, Hunger und Armut.

Jean Ziegler nennt dieses Szenario ein kannibalisches System, das über Leichen geht. Darunter, dahinter und allumschlingend steckt das didaktische Steuerungsparadigma, das mit großem Einsatz von Zeit, Geld und Energie immer wieder sich selbst gebiert (autopoietische Funktion!)

In vielen Beschreibungen, Analysen, Kritiken, Diskussionen und Aktionen wird dieses kannibalische System zwar entlarvt aber letztlich organisiert sich der Widerstand wiederum über didaktische Formen.


Der Traum von einer Zivilisierung und einer Hebung des Humanisierungspotentials ist von „erkennenden“ Menschen unter großen Entbehrungen und Opfern vorgeträumt worden.


MathEthik knüpft an diese Träume an und bietet Konkretisierungsmöglichkeiten.

Das mathEthische Steuerungsparadigma arbeitet mit einer sozialen Architektur entlang unserer menschlichen Potentiale.


MathEthik ist smart, wirkungsvoll und disruptiv. Die begleitenden Qualitätskorrekturen laufen zum Beispiel über drei einfache Fragen:


1. Wie sehr gelingt die Erhöhung der Wahlmöglichkeiten zur Hebung des Humanisierungspotentials?

2. Wie sehr gelingt das Generieren von Informationen?

3. Wie sehr gelingt das ETWAS ALS ETWAS ERKENNEN?


Ilya Prigogine (Nobelpreis f. Chemie):         "Strukturbildung, das heißt Entstehung von Ordnung, ist nur "weit weg" vom thermodynamischen Gleichgewicht möglich. Instabilitäten (Eigenfluktuationen oder Störungen aus der Umwelt) sind der Motor der Systementwicklung - der Übergang in eine neue Ordnung."